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Hamburg IV (Süd-Ost)
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2024: Rückschau auf die Arbeit in unserer Außenstelle

Für die Außenstelle Hamburg Süd-Ost begann das Jahr 2024 mit viel Arbeit. Zwei Tötungsdelikte mit zahlreichen Hinterbliebenen stellten eine große Herausforderung dar. Das erste Quartal war insgesamt eines der arbeitsreichsten in den letzten Jahren. Etwa 60 Fälle hatten die Opferhelferinnen und Opferhelfer in der Außenstelle 2024 zu bearbeiten. In 12 Fällen handelte es sich dabei um Beziehungs- bzw. Partnerschaftsdelikte. 

Die 12 ehrenamtlich Mitarbeitenden haben sich insgesamt 342 Stunden für die Betroffenen eingesetzt. Trotz des Rückgangs der Opferfälle im Vergleichsvorjahr war die Betreuungszeit 2024 deutlich höher. Dies war zum einen darauf zurückzuführen, dass in vielen Fällen eine intensivere Betreuung notwendig war, und zum anderen, dass zwei ehrenamtliche Opferhelferinnen und -helfer verstärkt in diesen Fällen eingesetzt wurden. Die bereitgestellte monetäre Unterstützung belief sich insgesamt auf fast 24.000 Euro. 

Im Jahr 2024 haben wir in der Außenstelle 67 unmittelbare bzw. mittelbare Betroffene nach einer Straftat unterstützt. Für jedes dieser Opfer war die Straftat ein tiefeinschneidendes Ereignis, das Spuren hinterlassen hat. Viele Opfer erleben eine öffentliche Berichterstattung oftmals als große Belastung. Viel zu oft steht der Täter oder die Tatverdächtigen im Fokus - viel zu selten wird über das Opfer oder die Betroffenen gesprochen. 

Bedauerlicherweise findet dieser Aspekt in der Berichterstattung wenig Beachtung. Der WEISSE RING steht deshalb an der Seite der Opfer. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des WEISSEN RINGS sorgen für eine schnelle und unbürokratische Hilfe sowie einer Opfernachsorge, die nicht durch Paragrafen und Vorschriften erschwert wird.

Dank Ihrer Spenden kann der WEISSE RING diese Unterstützung leisten. Jede Spende ist hilfreich und kommt den Opfern zugute. 

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